Einfachzucker … oder einfach Zucker ?

Und weiter tappen wir im Dunklen, uns, am Kopf kratzend, fragend: Was hat es mit diesem verdammten Krebs nur auf sich ? Was im Körper ist schuld an dieser Misere ?

Nun, da kommt folgende ”Erkenntnis” ja genau richtig:

Zucker könnte das Brustkrebsrisiko und die Krebsmetastasen in der Lunge erhöhen. Die amerikanischen Forscher testeten diese Hypothese an Mäusen. Die Ergebnisse waren eindeutig, Mäuse die mit viel Zucker ernährt wurden entwickelten viel häufiger ( bis zu knapp sechzig Prozent) Krebserkrankungen. Die Forscher folgerten, dass Fructose (die beiden Komponenten von Saccharose sind Glucose und Fructose) die Zutat war, die es dem Krebs erleichtert sich zu entwickeln.

Quelle: Heilpraxisnet.de

Wieder so ein problembehaftetes Beispiel für eine Vereinfachung von dynamischen Zusammenhängen, deren Ergebnis verallgemeinert wird, in der Annahme damit der Lösung des Problems näher zu kommen. Continue reading

1948 – 1984 – 2015

Aufgrund der weltweiten Entwicklungen und der medialen, schlagzeilenträchtigen Umsetzung dieser Entwicklungen, fiel mir die Tage mal wieder der Roman ‘1984’ von George Orwell in die Hände. Einmal mehr offenbarte sich beim Lesen die Ähnlichkeit zwischen dem, was aktuell geschieht und dem, was der Roman vor Jahrzehnten bereits beschrieb. Damit nicht genug, gibt es doch zahlreiche Verbindungen, auf metaphorischer Ebene, zwischen ‘1984’ und ‘Ich LIEBE meinen Tumor’. Liest man beide Bücher jeweils mit dem anderen Buch im Hinterkopf, dann zeigen sich diese Verbindungen insbesondere an folgenden Stellen: Continue reading

Der Mensch … das Lektorat allen Lebens ?

In der zweiten, mutierten Auflage sind etliche ”Rechtschreibfehler” verschwunden, ein paar andere kamen dafür hinzu. Manch ”alter Fehler” steht nun, aufgrund der Änderungen im Layout, an anderer Stelle. Einen Lektor, der sich vor der Veröffentlichung des Textes angenommen hat, gibt es auch diesmal nicht, auch wenn viele Leser Bücher aus genau diesem Grund meiden. Zumal Bücher aus einem Self-Publishing-Verlag bei diesen Lesern ohnehin nicht besonders hoch im Kurs stehen. Continue reading

DIE Zivilisationskrankheit schlechthin ?

Aktuell in den Medien zu finden:

http://www.derwesten.de/panorama/viele-deutsche-haben-laut-umfrage-angst-vor-demenz-und-krebs-id11324803.html

Neben der Demenz fürchten sich die meisten Menschen aber noch immer vor Krebs.

Somit dürfte Ich LIEBE meinen Tumor das Potenzial für einen Bestseller haben ;-) … fragt sich nur, was in EINER Gesellschaft alles falsch (!?) gelaufen ist bzw. läuft, dass derart viele Angst vor Tumoren haben ? Befasst man sich mal näher mit den Arbeiten von Ray Peat und Jack Kruse, dann beginnt man zu ahnen, wie weit wir uns inzwischen von der Gemeinschaft des Lebens entfremdet haben … und obendrein nicht (!!!) gewillt sind dafür jedwede Konsequenz zu tragen.

In diesem Rahmen sei folgender Witz erlaubt:

Sagt der Arzt zum Patienten: ” Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Sie Krebs haben … und zudem unter Demenz leiden.” Darauf der Patient: ”Gott sei Dank, Hauptsache kein Krebs.”

Ja, ja, technologischer Fortschritt, die Zivilisationskrankheit schlechthin, die uns vergessen (verdrängen ) lässt, was wesentlich ist ?! Weshalb Ich LIEBE meinen Tumor kein Bestseller werden kann ?

Das Einfache, das Wesentliche, bedeutet nicht etwas zu vereinfachen

Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie. Dieses Zitat von Leonard Koren, welches den Kern meines Romans bildet, verdeutlicht einmal mehr, dass unser technologischer Fortschritt nicht nur auf das falsche ;-) Pferd setzt, sondern zudem auf dem falschen ;-) Weg unterwegs ist. Was erhofft sich die Forschung, nicht nur mit Hinblick auf Krebstherapien, nicht alles von der Digitalisierung und der Auswertung von Daten durch Computer, BIG DATA genannt ? EIN neues Zeitalter scheint angebrochen, EINES, das uns Zusammenhänge immer schneller offenbart. So mag es scheinen. Doch Digitalisierung und Datenauswertung dienen der Vereinfachung und entfernen sich somit mehr und mehr vom Wesentlichen, weil Computersysteme und deren Algorithmen kein Gefühl für besagte Poesie entwickeln können. Continue reading

Die zweite, mutierte Auflage ist erhältlich

Nun liegt sie also vor, die 2. mutierte Auflage. Geändert hat sich der Preis ( günstiger ), die Seitenzahl ( weniger ), das Format ( kleiner ), so wie die Anzahl und Verteilung der Mutationen ( ”Rechtschreibfehler” ). Auch der Inhalt selbst hat sich angepasst und entsprechend verändert ( mehr Text ), ohne dass man die zweite Auflage lesen muss, wenn man bereits die erste Auflage kennt. Allerdings liest sich die neue Auflage ein wenig anders und der EIN oder ANDERE Überraschungsmoment ist hinzugekommen. Der Kern der GESCHICHTE indes ist unverändert geblieben. Continue reading

Die Mutation des Buchhandels als Metapher der Epigenetik

Um das im Roman thematisierte Zusammenspiel von Genen, Mutationen und Lebensraum zu verdeutlichen werden ab der ersten Auflage jeweils vier Exemplare des Romans, von mir signiert, nummeriert und datiert, in vier verschiedenen Buchhandlungen in Deutschland von mir hinterlegt, ohne Wissen des Geschäftsinhabers, auf meine Kosten. Doch wofür ? Als verzweifelter Versuch wenigstens ein paar Exemplare des Buches loszuwerden, wenn es schon kaum einer kaufen mag ? Keineswegs. Ich LIEBE meinen Tumor tickt ganz ANDERS. Continue reading

Supermarkt oder Jagd ?

Von heutigen Romanen erwartet man Supermarktqualitäten. Bequemlichkeit; Alles drin, was man meint zu brauchen; übersichtlich dargeboten; und der Preis muss stimmen.
Ich LIEBE meinen Tumor dagegen bedeutet selbst auf die Jagd gehen zu müssen, inklusive Allem, was die Jagd mit sich bringen mag …

Ein Armutszeugnis voller Metaphern ?

Ich möchte erneut auf manchen ”Fehler” in der Rechtschreibung zurückkommen und noch einmal verdeutlichen, warum diese ”Fehler” wesentlich für den Roman als Ganzes sind, schließlich ”funktioniert” der Roman ohne diese Metapher des ”Fehlers” nicht als Metapher für das Leben selbst.

Auf Seite 141 der aktuellen 1. Auflage finden Sie einen solchen ”Fehler”, den mancher Leser durchaus als ein Armutszeugnis meinerseits ansehen mag. Gemeint ist der Name Robert Musil, Autor des Klassikers ”Der Mann ohne Eigenschaften”. Continue reading

Ich LIEBE diesen Roman

OK … das waren nicht exakt die Worte meiner Frau, als sie nach 15 Seiten den Roman zur Seite legte. Sie sagte vielmehr:”Ich kann das nicht lesen, das ist zu metaphorisch und die Sätze sind so kurz. Das macht das Lesen nicht gerade angenehm”.
Nun, dem Roman zufolge hätte ich daraufhin sagen müssen:”Das ist ja fantastisch”. Stattdessen nahm ich ihre Worte keineswegs beleidigt zur Kenntnis, schließlich kenne ich ja ihren Geschmack. Man könnte bezüglich unserer verschiedenen Geschmäcker und Ansichten gar zum Schluss kommen, dass die beiden Hauptpersonen des Romans autobiographische Züge aus meinem Leben widerspiegeln ;-) … doch das sei nur am Rande erwähnt. Continue reading

Die Entwicklung eines ansonsten starren Buches

Mutationen spielen im Roman eine wesentliche Rolle, ganz im Sinne des hier verlinkten Textes. Diese Mutationen zeigen sich im Text selbst als die bereits angesprochenen ”Fehler”, von denen manche absichtlich eingestreut wurden und andere schlicht ”Fehler” bzw. (bisheriges) Unvermögen meinerseits darstellen. Dieses ist notwendig, um einen dynamischen Prozess zu verdeutlichen, der durch verschiedene Auflagen des Buches verkörpert wird. Continue reading

Raum zum Atmen

Im Roman spielen Klänge eine wesentliche Rolle. Daher auch das etwas ANDERE Erscheinungsbild des Textes, welches durch zahlreiche Kommata und die Partizipbildungen bestimmt wird. Diese kommen dergestalt zur Anwendung, um den Leser bewusst in seinem Lesefluss zu entschleunigen, so dass die Wirkung der Worte, und der Leere dazwischen, intensiver zur Geltung kommen können. Continue reading

Lieferzeiten

Vielleicht wundern Sie sich, wenn Sie in den Online-Shops für das Taschenbuch eine Lieferzeit von 3 bis 12 Tagen, oder gar noch länger, angezeigt bekommen, schließlich ist man es inzwischen ja beinahe schon gewohnt, dass ein bestelltes Buch spätestens übermorgen im Briefkasten liegt. Warum diese lange Lieferzeit ?
Nun, der Roman erscheint als Book on Demand und wird erst gedruckt, wenn Sie eine Bestellung aufgeben. Er liegt somit nicht beim Online-Händler im Lager bereit und kann dementsprechend nicht direkt ausgeliefert werden. Continue reading

Warum ausgerechnet DIESER Titel für einen Roman ?

Warum trägt der Roman diesen Titel, der mit vier Worten reichlich Klischees erfüllt und, obendrein, ein wenig esoterisch anmutet ? Schreckt der Titel daher nicht eher ab, als verkaufsfördernd zu sein ? Auch hier dreht sich Alles um Erwartungen und bisher Gewohntes, denn genau so, wie man einem Buch, welches als Roman verkauft wird, auch entsprechende Erwartungen an bisher gewohnte Romane entgegenbringt, so denkt man bei ‘Ich LIEBE meinen Tumor’ an Geschichten, die bisherigen Mustern folgen … was meinerseits eine weitere Absicht im Spiel mit bisher Gewohntem ist. Continue reading