Leben als chronische Erkrankung?

Nach wie vor herrscht Krieg, wenn es um EINE Auseinandersetzung mit Krebs geht, egal wie fortgeschritten die Mittel auch sein mögen, mit denen gekämpft wird, und egal wie positiv daraufhin EIN mit fremdenergetischen Waffen ermöglichtes Friedensangebot erscheint:

Suche nach verräterischen Genen: Neue Krebstherapie rettet Leben

Wenn Gen-Veränderungen, wie hier bereits beschrieben, Mitteilungen des Körpers dahingehend sind, wie es um die Energiehandhabung des Körpers in dessen Umwelt steht, dann ist es vielleicht langfristig für EINE Spezies keine gute Idee, den Mitteilungen, sprich Symptomen, das Mitteilen zu erschweren bzw. zu untersagen. Gut im Sinne von anpassungsfähig bleiben, ohne mehr und mehr von permanent verfügbarer Fremdenergie abhängig zu sein. Symptome, sie sind das Vokabular einer jeden Krankengeschichte. Die Vokabeln zu ignorieren oder zu beseitigen, bedingt nicht, dass die Geschichte nie geschehen ist, sondern nur dass sie nicht mehr erzählt werden kann – mit unausweichlichen Konsequenzen nicht nur für den EINEN Geretteten, Stichwort technologischer Imperativ.

Offensichtlich spielt der Fortschritt nicht mit offenen Karten, wenn er besagten EINEN zwar vor dem Tod bewahrt, aber, wie im eingangs verlinkten Text dargelegt, im Gegenzug das Leben in EINE chronische Erkrankung verkehrt. Was auf den ersten Blick durchaus positiv erscheint, wird sich in Zukunft in vielerlei Gestalt negativ klarlegen müssen, weil die Biologie EINER Spezies dergestalt auf EINEN Stillstand hinausläuft, während einzig der technologische Fortschritt weiter fortschreitet. Solange wir die Konsequenzen unseres von immer mehr Fremdenergie gesteuerten Tuns immer langsamer zu spüren bekommen (wollen), desto mehr dient uns der sich beschleunigende Fortschritt als Selbstbelügung dahingehend, dass wir alles unter Kontrolle haben. Die Krux EINER solchen Entwicklung? Je näher EINE Spezies dem Stillstand ihrer ko-evolutionären Anpassung kommt, desto mehr profitiert der technologische Fortschritt davon – und das nicht nur, wenn in unserer von immer mehr Bleibhaftigkeiten geprägten Umwelt etwas geschieht, das rasches Handeln erfordert bzw. plötzlich aus dem Nichts auftaucht.
Wie aber soll man auf etwas reagieren, dessen Ursprung völlig in Vergessenheit geraten ist bzw. belanglos erscheint, weil etwas als umso unbedeutender WAHR-genommen wird, je weniger davon, aufgrund mangelnden Vokabulars, erzählt werden kann?

Biologischer Stillstand und Schweigen als Folge immer schnelleren Fortschreitens, nur um immer langsamer die Konsequenzen zu spüren zu bekommen? WAHR-lich keine gute Idee. Was geschieht mit chronischen Erkrankungen, deren Symptome sich nicht äußern sollen, während die Umstände, die zur Chronischwerdung immer länger bestehen bleiben und dementsprechend weiter auf Stillstehende einwirken? Ganz einfach, es finden sich ANDERE konsequente Ausdrucksmöglichkeiten, denn, wie bereits mehrfach beschrieben: Gesundheit ist für jedes einzelne Lebenwesen die langsamste Form des Todes, Krankheit aber der schnellste Weg für das Leben um gesund zu bleiben.