Angstvolle alte Welt

Bereits hier kam zur Sprache, was uns ins Sachen Krebsfrüherkennung bevorsteht, wenn EIN positives Testergebnis Negatives mitzuteilen hat. Was aber mag geschehen, wenn bereits durch die Testung von Kindern die Wahrscheinlichkeit EINER Krebserkrankung um Jahrzehnte vorausgesagt werden kann?

Anzeichen für Krebs können schon lange vor der Diagnose auftreten

Wie geht EINER allein, wie gehen Eltern mit solch EINEM Ergebnis um, wenn Wahrscheinlichkeit im Grunde nichts anderes ist, als das Verhältnis dessen, was wir zu wissen glauben, zu dem, was wir nicht wissen?

Das Erfassen von Gensequenzen gleicht der zeitlichen Katalogisierung von Fossilien. Beides sind Momentaufnahmen, wenn auch in unterschiedlichen Zeiträumen. In beiden Fällen ist das Auflösungsvermögen der Erfassungen jedoch enorm lückenhaft, so dass nicht bekannt ist, was zwischen den einzelnen Erfassungen bzw. Funden geschehen ist und, allem voran, unter welchen Umständen – Umstände, die sich von Erfassung zu Erfassung bzw. von Fund zu Fund durchaus enorm verändert haben können und sich obendrein ganz verschieden auf den Einzelnen auswirk(t)en.

Wann ist eine Gensequenz normal und worauf weisen Mutationen wirklich hin? Oder ANDERS gefragt: Ist die zunehmende Verbreitung von Krebs und die angedachte Herangehensweise, mittels Gentechnik und Messwerten Herr über den Krebs zu werden, nicht EIN und dasselbe Symptom? Welches? Die permanente Verfügbarkeit von mehr und mehr Fremdenergie. Nur wollen wir davon, immer offensichtlicher werdend, nichts wissen. Wie groß ist demnach die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf absehbare Zeit den Krebs wirklich verstehen, zumal etwas nicht zu wissen nicht gleichbedeutend damit ist, etwas nicht wissen zu wollen