Je älter, desto eher Krebs?

Ist es primär das zunehmende Alter in unseren modernen Gesellschaften, welches die Wahrscheinlichkeit, hinsichtlich einer Krebserkrankung, ansteigen lässt, wie im hier verlinkten Text dargelegt? Oder ist es nicht primär die zunehmende Verdichtung von Unstimmigkeiten, denen unsere Körper im Laufe des Älterwerdens ausgesetzt ist, sodass das Alter eher eine sekundäre Rolle spielt? Macht das einen Unterschied? Auf jeden Fall!Wenn primär das Alter als Quelle von Krebs angesehen wird, dann wird die Forschung vor allem gentechnisch darauf hinarbeiten das Altern des Körpers zu verlangsamen, während aber die primären, Krebs bewirkenden, Lebensbedingungen bestehen bleiben und noch länger auf das Genom, und auf eventuelle künstlich erwirkte Veränderungen, einwirken können, was die Wahrscheinlichkeit eher noch erhöht, dass immer mehr Menschen immer mehr neue und verschiedene Krebsformen verkörpern werden. Solche Therapien zielen auf eine Vereinfachung ab und lassen sich sehr gut verallgemeinern, denn älter werden wir nun mal alle. Damit lässt sich gut verdienen, weltweit.

Ganz anders sieht es aber aus, wenn man sich des eigentlichen Problems annimmt, nämlich der individuellen Lebensbedingungen, die jeder für sich am besten ändern kann. Veränderungen, die eben nicht von der Industrie möglichst gewinnbringend vereinfacht und verallgemeinert werden können. Da das Individuelle nicht zu verallgemeinern geht, bleibt entsprechender Profit auf der Strecke und der einzige, der wirklich daran verdient bzw. davon einen Gewinn hat, ist das Individuum selbst, indem es selbst dafür Sorge trägt, eigene Lebensbedingungen derart zu gestalten, dass die Verdichtung von Unstimmigkeiten aufgelöst bzw. Unstimmigkeiten primär vermieden werden … um ohne Krebs älter werden zu können, anstatt am Rockzipfel der Industrie immer fragiler zu werden, weil eigenes Körpervermögen entwertet wird. Sicher, das setzt Motivation, Entbehrungen, aber auch zeitintensive Auseinandersetzungen mit sich selbst voraus. Da neigt man schon mal gerne dazu dem vereinfachten Weg zu folgen, den die Industrie vorausgegangen ist, um manchen Entbehrungen und Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen zu können …

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