Einfachzucker … oder einfach Zucker ?

Und weiter tappen wir im Dunklen, uns, am Kopf kratzend, fragend: Was hat es mit diesem verdammten Krebs nur auf sich ? Was im Körper ist schuld an dieser Misere ?

Nun, da kommt folgende ”Erkenntnis” ja genau richtig:

Zucker könnte das Brustkrebsrisiko und die Krebsmetastasen in der Lunge erhöhen. Die amerikanischen Forscher testeten diese Hypothese an Mäusen. Die Ergebnisse waren eindeutig, Mäuse die mit viel Zucker ernährt wurden entwickelten viel häufiger ( bis zu knapp sechzig Prozent) Krebserkrankungen. Die Forscher folgerten, dass Fructose (die beiden Komponenten von Saccharose sind Glucose und Fructose) die Zutat war, die es dem Krebs erleichtert sich zu entwickeln.

Quelle: Heilpraxisnet.de

Wieder so ein problembehaftetes Beispiel für eine Vereinfachung von dynamischen Zusammenhängen, deren Ergebnis verallgemeinert wird, in der Annahme damit der Lösung des Problems näher zu kommen. Doch weit gefehlt, wie der Roman mit jeder weiteren Auflage immer deutlicher werden lässt. Allerdings ist nicht nur der Roman jenen Problemen auf der Spur, die uns EINEN, uns Menschen, zu verfolgen scheinen, auch in der Forschung entsteht zunehmend EIN Bewusstsein dahingehend, dass bisherige Pfade der Wissenschaft nicht der wahre Weg sein können. So gibt Corrado Spadafora in The paradigm shifters Folgendes zu bedenken:

Efforts should concentrate on targeting fewer parameters shared by a large number of cancers, rather than developing a specific drug for every single cancer type. In other words, one should leave the front line and walk backwards, finding the origin of the lesion that caused the uncontrolled growth of cells.

[…] We are losing the war on cancer because we are looking at the wrong targets. We should look backwards, go to the very origin of the tumor lesion and reduce the number of drugs because the causes are not myriad – they are few.

Suzan Mazur – The paradigm shifters – S. 139

Etwas zu vereinfachen ist längst nicht dassselbe wie sich auf das Einfache zu beschränken, wovon nicht nur Köche ein Lied zu singen wissen, sondern auch Schriftsteller, die mittels Poesie dem Wesentlichen näher zu kommen versuchen. Auch davon erzählt Ich LIEBE meinen Tumor. Nebst der Quelle aller Tumore, die im nächsten Beitrag näher beleuchtet werden wird. Und, in der Tat, hat diese Quelle auch etwas mit Zucker zu tun … nur ANDERS, als im eingangs verlinkten Text.

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