Wofür ist das Leben mit Krebs immer notwendiger … Teil 2 ?!

Wofür ist das Leben mit Krebs notwendig … ?!
Wofür ist das Leben mit Krebs immer notwendiger … Teil 2 ?!

Da wird geschnitten, bestrahlt, vergiftet. Das Immunsystem wird eingeheizt. Gigantische Datenberge werden versetzt, ohne zu wissen, wie die Berge zuvor entstanden waren. Es wird geforscht, bekämpft, ausgemerzt, und obendrein vernichtet. Das medizinische Militär hat längst den Körper besetzt und zum wissenschaftlichen Eigentum erklärt. Alternative Methoden zur Problemlösung werden ebenfalls ersonnen, gefunden, angewandt. Kräuter aus der Ferne herangeschifft oder Materialen auf Erdölbasis mal anders eingesetzt. Doch ist mit all diesen Methoden, im Guten, wie als Gut verkauft, auch die eigentliche Ursache dessen aus der Welt geschaffen, die zu all diesen Versprechen und Hoffnungsträgern führte ? Anders gefragt: Was geschieht mit all den Tumoren, die vorerst aus dem Gesamtbild der Realität und aus den einzelnen Leben von Betroffenen verschwunden sind, oder gerade dabei sind zu verschwinden, oder aber in Zukunft, dem Fortschritt sei Dank, verschwinden werden.
Nun, behaupte ich mal so ins unbeweisbare Blaue hinein, das hängt einzig davon ab, wo die Tumore ihren Ursprung haben. Ich gehe mal noch einen Schritt weiter und behaupte entsprechend weiter, dass sie alle einen einzigen Ursprung haben. Wenn dem so ist, dann haben wir, als Spezies Mensch, ein grundlegendes Problem. Zusätzlich zu jenem PROBLEM, welches besagter Ursprung aller Tumore ist.

Sollte dem so sein, dass allen Tumoren ein gemeinsames PROBLEM zugrunde liegt, dann wäre jeder einzelne Tumor ein Ausdrucksfragment dieses PROBLEMS, sprich, jeder Betroffene verkörpert selbst ein Problem und in der Summe aller Betroffenen wären all diese Probleme in der Summe Ausdruck dieses PROBLEMS. Geht man nun daher und versucht Betroffene von ihrem Problem, welches der Tumor ist, zu befreien, ohne jedoch dem eigentlichen PROBLEM auf die Spur zu kommen, dann kann zwar der Einzelne die Ausdrucksmöglichkeit seines Tumors verlieren und es als Heilung ansehen, doch am eigentlichen PROBLEM, welches erst dazu führen konnte, dass Einzelne zu Betroffenen werden, ändert das indes nichts. Im Gegenteil, denn der Verlust des Tumors, der als Heilung begrüßt wird, was aus Sicht menschlichen Selbst-Bewusstseins verständlich ist, veranlasst die Beteiligten weiter nach vorne blicken zu können … in eine tumorfreie Zukunft … während das Bewusstsein für das PROBLEM weiter verkümmert. Ist das der Grund, warum Tumore in immer jüngeren Altersgruppen auftreten und zudem in Körperbereichen, die zuvor nicht als Ausdrucksfläche von Tumoren dienten ? Nimmt die Bösartigkeit von Tumoren zu, weil immer weniger Menschen gewillt waren hinzuschauen, und noch immer nicht gewillt sind, dem eigentlichen PROBLEM zu begegnen ? Denkt man diese Gedanken weiter, dann folgt daraus etwas ganz Einfaches, das im krassen Gegensatz zu dem steht, was der Fortschritt gewillt ist zu unternehmen, um immer mehr Einzelne vom Ausdrucksvermögen der Tumore zu befreien.

Diese ganz einfache Schlussfolgerung besagt, dass die Tumore, die uns Menschen als Spezies zunehmend befallen, nur geheilt werden können, und zwar endgültig, wenn die Spezies Mensch als Gemeinschaft sich (wieder) der Gemeinschaft des Lebens anvertrauen kann, ohne dass der Mensch meint, dass das Leben einzig nach seiner Pfeife tanzen muss. Solange wir dieses aber nicht können, oder wollen, oder weiterhin meinen es nicht nötig zu haben, weil wir höhere Ziele haben, werden Tumore notwendig sein, um ein Bewusstsein dahingehend entwickeln zu können, dass es für uns Menschen keinen anderen Weg gibt. Auch die Flucht auf eine neue Erde, oder die Übertragung unseres Bewusstseins auf transhumanistische Speichermedien, oder die komplette ”Normalisierung” unseres gesamten Genoms, vermögen nicht aufzulösen, was der Mensch nur gemeinsam mit allen anderen Menschen und gemeinsam mit dem Leben aller ANDEREN Lebewesen zu lösen vermag. Was allerdings voraussetzt, dass aus millionenschweren Gesellsschaften, die in Metropolen hausen, wieder überschaubare Gemeinschaften werden müssen, während Sesshaftigkeit wieder anders gedacht werden muss. Wie sich das realisieren lässt, wäre indes viele weitere Artikel wert …

Also zurück in die Höhle, das Fell umgeschlungen, die Keule mit scharfem Stein aus einem Stück Holz gehauen, zu Ehren des eigenen Clans ? Einer Herde in Gestalt von Menschen ? Mitnichten. Keineswegs. Wie schrieb doch der kürzlich verstorbene Autor Terry Pratchett:

Dorthin zurückzugehen, wo man begonnen hat, ist nicht das Gleiche, wie nie zu gehen.

Terry Pratchett – „Ein Hut voller Sterne“ – S. 349

Dass der Weg das Ziel sei, mag inzwischen arg abgedroschen klingen, doch klingt in diesem Satz weit mehr Wahrheit und Sinn für Kohärenz mit, als in allen Mustern und Erkenntnissen, die BIG DATA aus unseren Genom herausdrischt, wie im ersten Teil beschrieben wurde. Sich auf den Weg zu machen bedeutet Möglichkeiten zu begegnen und sich der eigenen, verkörperten Möglichkeiten bewusst(er) zu werden. Das lebt die Natur uns vor … auch im Umgang mit Tumoren, von denen immer mehr aus dem menschlichen Unvermögen hervorgehen eben Teil der gesamten belebten Lebensgemeinschaft sein zu wollen. Man braucht sich nur einmal den im Folgenden verlinkten Text ansatzweise durchlesen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was es mit Krankheitssymptomen, Infektionen und all den Tumoren, im Kontext des Lebens als Ganzes, tatsächlich auf sich hat. Hier ein paar Auszüge:

… ”[…] Viruses helped in building genomes and are driving evolution. Viruses and bacteria belong to the human body and our environment as a well-balanced ecosystem. Only in unbalanced situations do viruses cause infectious diseases or cancer. […] Viruses are not primarily pathogens, which is a biased view based on the history of medicine. Most viruses do not cause diseases. Viruses cause diseases if a well-established equilibrium, which evolved over billions of years, gets out of balance. […] There are 10^33 viruses on our planet, about 10 times more than bacteria. There are only about 10^9 human beings – a small minority, which makes us the invaders in the viral world, not vice versa. […] It was a surprise to learn that, instead of a constant battle going on between viruses and cells fighting for dominance in our guts, the two are actually in a well-balanced equilibrium. […] According to that hypothesis, viruses invented DNA, which preceded the formation of the three domains of life [X]. We speculate, viruses invented cells. […] Virus infection of a cell is a very efficient way to supply novel genetic information. A viral infection is more efficient in generating genetic diversity than mutations of cellular genes. The process of a virus acquiring novel genes and introducing them into a cell is described as horizontal gene transfer (HGT). Examples of well-studied viruses that supply novel genes to the host are the oncogenic retroviruses. They can pick up cellular genes, which are modified by high viral mutation rates, before being supplied as oncogenes to a new host cell. Many of them lead to a growth advantage for the recipient cell, which is a hallmark of cancer [X]. […] We experienced this recently, when EHEC (entero-haemorrhagic E. coli) bacteria suddenly exhibited pathogenic traits and killed humans. Phages from animal feces supplied the toxin genes to the bacteria. Bacteria can pick up dozens of toxin or antibiotic resistance genes, which lead to multiresistant phenotypes against antibiotics. Again, many transferred genes may remain unnoticed. They are noticed most easily when causing diseases. […] The human genome is full of transposable elements (TEs), endogenous viruses and various retroelements, which correspond to almost 50 % of the human genome [X]. […] A striking property of DNA phages is their turnover. Eighty percent of bacteria are infected with phages, and every day about 20 % of all bacteria in the oceans are lysed through the activity of the phages, producing 50 % of the oxygen we need for breathing. Giant viruses can influence carbon metabolism, producing tons of carbon dioxide, which can influence our climate […]. […] Viruses are not simply pathogens, because most viruses never cause a disease. Viruses can have exotic properties: they can replicate in dead cells, repair radiation-damaged hosts, or recombine with other dead viruses and generate an intact cell [X]. In some cases, hosts can benefit from viruses [X]. An ancient retrovirus supported the development of the placenta in mammals. […] Each component of the virus has an equivalent in the cellular antiviral defense system [X]. […] Viruses may regulate population dynamics for humans as well. HIV and influenza pandemics may already be warning us what might happen to mankind in a future with megacities and high population densities. […] We cannot survive without viruses and bacteria, which is a surprise. This is new and in contrast to our historical view of viruses and bacteria as pathogens. Viruses and epidemics can even affect social behavior as an evolutionary force. This may have been true for mankind ever since its beginning, when coping with infectious diseases just like enemies [X]. […]” …

What contemporary viruses tell us about evolution: a personal view von Karin Moelling
[X] siehe Quelle, Hervorhebungen: meinerseits

Viren ? Sie dachten hier dreht sich alles um Krebs ? Nun, in der modernen Medizin wird die Meinung vertreten, dass Tumore durchaus durch Viren verursacht (!) werden, wie z. B. hier beschrieben wird, doch, genau wie im Fall der Impfungen, werden auch hier primär und sekundär verwechselt, schließlich bringen virale Aktionen im Körper einzig sekundär Symptome hervor, die durch primäre Ungleichgewichte erst ermöglicht werden. Die virale Aktion ist die Notwendigkeit, um, mittels Informationstransfer und Mutation, eine Lösung für das Ungleichgewicht zu finden, indem der Körper, soweit ihm möglich ist und möglich gemacht wird, an diese Veränderung angepasst wird … oder aus der Umgebung entfernt werden muss, damit die Anpassung, die ich auch als HARMONISIERUNG bezeichne, überhaupt gelingen kann. Viren und Bakterien sind die Mittel, die das Leben benötigt, um diese HARMONISIERUNG über die Bühne des Lebens bringen zu können. Ihre Symptome sind bereits Teil des Lösungsweges, der von der Medizin jedoch missverstanden wird und vom Fortschritt entsprechend dekohärent behandelt wird. Ein diesbezügliches Beispiel sind die Retroviren, deren sekundäres Agieren als primäre Kriegserklärung unsererseits aufgefasst wird.

Und damit komme ich zur eigentlich schwerwiegensten Aussage dieses Zweiteilers. Eine Aussage, die bereits im Dreiteiler über das Impfen anklang.

Wenn das Impfen dem Immunsystem eines erfolglosen Reporters suggeriert, es sei, von der Impfung an, nun Superman(n), dann modellieren sämtliche, aktuell verfügbaren, Methoden gegen Krebs dem Körper ein Lebensumfeld, in welchem Krebs ein Fremdwort ist. Zudem löschen diese Methoden einen Teil der Körpervergangenheit aus, weil die Beseitigung des Krebses, die ohne eigenes Körpervermögen geschieht, die Verbindungen zu dieser Vergangenheit beseitigt und stattdessen durch eine künstliche Gegenwart ersetzt. Daraus geht die im ersten Teil dargelegte zunehmende Schwächung der Spezies Mensch hervor. Umso mehr so, je mehr von Krebsheilung gesprochen wird, ohne dass das eigene Körpervermögen bis an seine Grenzen gelangen kann. Und dieses kann es nicht, solange moderne Gesellschaften dieses nicht ermöglichen, sondern, im Gegenteil, noch zusätzlich erschweren.

Demnach wäre der einzig wirklich nachhaltige Weg der, tatsächlich bis an seine eigenen Grenzen zu gehen, jedoch mit allen Konsequenzen, die solche Grenzerfahrungen mit sich bringen. Denn um ein wirklich authentisches Bild der Gesamtlage zu erhalten und ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen, darf das Bild nicht mit vereinzelten Erfolgen Einzelner verzerrt werden, wenn diese Erfolge mit un-körperlichen Methoden erreicht wurden. Zumal die Dauerhaftigkeit dieser Methoden nicht gewährleistet ist, wenn das karzinogene Potenzial bestehen bleibt. Somit hat folgendes Zitat auch heute, vielleicht gar mehr denn je, noch Bestand:

Krankheit wird sich mit den zurzeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte.

Edward Bach (1886–1936)

Dieser besagte nachhaltige Weg, der in die Tiefe führt, macht uns wahrscheinlich mehr Angst, als manch ein Tumor uns zu ängstigen vermag, denn gegen Tumore gibt es ja unseren Fortschritt. Bedeutet das nun es den ANDEREN in der freien Natur, bzw. dem, was der Mensch davon noch übrig gelassen hat, gleichzutun und auf jeglichen Fortschritt zu verzichten, riskierend, dass man stirbt, wenn die Grenze zwar erreicht würde, aber sich die verkörperten Möglichkeiten als nicht ausreichend herausstellen würden ? Was mag das für unsere Gesellschaft, für unsere Kultur bedeuten, ganz zu schweigen für unsere Familien ?

Tumore führen uns Menschen, wie keine andere symptomlastige Erkrankung, vor Augen, was es bedeutet sich mehr und mehr als Spezies von der Lebensgemeinschaft zu entfremden, ist diese Entfremdung doch das eigentliche PROBLEM. Würde der Mensch nicht zunehmend im Außen realisieren, was er glaubt im Innern durch den Fortschritt besiegt zu haben, wäre der erste Schritt auf diesem Weg getan. Nachdem wir nun Jahrtausende damit verbracht haben uns, soweit möglich, von der Gemeinschaft des Lebens zu lösen, liegt unmittelbar vor uns der Weg, der uns etwas ganz anderes bzw. ANDERES abverlangen wird. Wenn in der Tat jeder Tumor ein Fragment des eigentlichen PROBLEMS ist und dieses PROBLEM nur gemeinsam gelöst werden kann, dann düfte offensichtlich sein, welche Spezies damit am Beginn wahren Fortschritts steht, noch völlig ängstlich und auf Gewohnheiten und Sicherheit bedacht. Gegen die Möglichkeiten dieses wahren Fortschritts sind sämtliche Errungenschaften unseres technologischen Fortschritts einzig Spielereien. Spielereien, die jene Ängste verdrängen sollen, die wir mit unserer Körperlichkeit verbinden. Und Krebs ist in den modernen Gesellschaften der Körperfeind Nummer 1. Daher wird er ja auch immer notwendiger im modernen Gesellschaftsleben, um weiterhin durchdringen zu können, was wir hinter unseren Schutzwällen der Verdrängung auftürmen. Ebenso erregen auch Viren und Bakterien immer mehr Aufmerksamkeit mittels verschiedener Symptome, weil unser Handeln sie dazu nötigt … und ihr Handeln immer im Sinne der HARMONIE geschieht, sprich, im Sinne des Lebens als Ganzes.

Die schmerzliche und unheilbare Erfahrung von Unsicherheit ist ein Nebeneffekt der Überzeugung, dass absolute Sicherheit möglich ist, wenn man nur über die entsprechenden Fähigkeiten verfügt und sich ausreichend anstrengt […]. Wenn sich also herausstellt, dass es nicht gelungen ist, dann kann man dieses Versagen nur unter Verweis auf eine heimtückische Tat in böswilliger Absicht erklären. Es muss in diesem Drama einen Bösewicht geben.

Zygmunt Bauman – Flüchtige Zeiten – S.87

Daher werden Erreger und Tumore als solche Bösewichte angesehen, nach dem Motto Schuld sind immer die Anderen. Warum ? Weil wir Tumore als Einzelschicksale betrachten, nicht aber als Symptom, dessen Verursacher die Spezies Mensch selbst ist. Gleiches gilt für unsere Handhabung von Bakterien und Viren. Die alljährlichen Impfdebatten und Empfehlungen sprechen diesbezüglich deutliche Worte. Ebenso die Diskussionen über multiresistente Keime und Antibiotikaeinsatz. Und wenn mal gar kein Bösewicht zur Stelle ist, dann bleibt ja immer noch das Pech des Einzelnen … oder der Zufall.

Krebszellen sind das Spiegelbild unserer Gesellschaften und kulturellen Erwartungen. Sie bringen die Auslebung von Individualität auf Kosten Aller zum Ausdruck, sowie den Verlust der Kohärenz und damit des Gemeinschaftsgefühls:

In terms of Dicke’s theory, normal cells have a greater capacity for subradiance the closer they are together, while the malignancy of tumour cells is associated with the opposite behaviour, that is, the loss of subradiance. This suggests that long-range interaction is based on the coherence of the subradiance regime, with the coherence volume extending over the entire cell population. By changing the degree of coherence the cells can control and regulate their social activities. According to this model, tumour cells, unlike normal cells, seem unable to communicate. This may account for the repulsive forces that are responsible for metastasis in the malignant cells as opposed to the attractive forces responsible for population formation in normal hepatocytes (for further details see Nagl and Popp, 1987).

Quelle: Gaia and the Evolution of Coherence

Nichts ist in unseren Gesellschaften so irreführend wie die Angst vor dem Tod, außer der Annahme, dass der Tod zwangsläufig einen Verlust bedeutet. Die Bewusstwerdung, das dem nicht so ist, ist der Weg, an dessen Beginn wir Menschen nun nahezu stehen. Peter Kingsley beschreibt es eindringlich in seinem Buch REALITY.

Denn unser ruheloser Verstand hat seinen Spaß gehabt. Er hat seine Lernkurve durchmessen. Der nächste Tanz gilt jenen, die bereit sind zu entdecken, was es bedeutet, sich in völliger Stille zu bewegen. […]
Denn wir gründen alles so sehr auf Illusion, auf all die sich verändernden Trugbilder in dieser Welt des Wandels, dass wir gar nicht merken, dass die Wirklichkeit niemals an das gebunden ist, was wir zu sehen oder zu wissen meinen. […]
Zunächst sät sie [die Illusion] sich aus und dann wächst sie heran – nur um sich daraufhin in Harmonie mit den Jahreszeiten und Zyklen der Zeit wieder zu zerstören. Doch genau wie in der Natur bedeutet gerade die Tatsache, dass sie sich zerstört, dass es nie eine Zeit geben wird, in der sie nicht bald wiederkehrt und ein neues Lebensgefühl mit sich bringt.

Peter Kingsley – Reality

Nicht ohne zuvor, in der Illusion der Verkörperung von Bewusstsein, bis an die eigenen Grenzen in jeglicher Begegnung gegangen zu sein … ohne auf das verzichten zu müssen, was uns Menschen im Kern, in der Verkörperung aller Lebensformen, einzigartig macht, hat doch jede Spezies ihre Einzigartigkeit, die sie in der Gemeinschaft des Lebens auszuleben und einzubringen vermag …

Man mag sich einmal fragen, und sich dabei die vorherigen Zitierungen des Zweiteilers, hinsichtlich der Viren, noch einmal durch den Kopf gehen lassen, wie es diese Viren (und Phagen) schaffen, stets die HARMONIE des Lebens im Auge zu behalten, wo sie doch keine Augen haben, während wir Menschen uns, sehenden Auges, immer mehr einzig auf diesen einen Sinn beschränken, um Lösungen für allerlei Probleme zu suchen … ohne dabei des eigentlichen PROBLEMS gewahr zu werden. Nun, der Sinn für Kohärenz, den gesunde Lebensgemeinschaften verkörpern, mag die Antwort geben bzw. die Antwort sein.

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